Ostumfahrung der Bahn (für Güterzüge?) neben unserer Siedlung geplant

Liebe Mitbewohner der Natosiedlung,

neben ARE und Bundespolizei plant sich ein weiteres Problem für unsere Siedlung an, welches die Lebensqualität bei uns im erheblichen Maße senken würde.

Zur Zeit befindet sich der Bundesverkehrswegeplan im Genehmigungsverfahren. Dieser sieht eine Bahntrasse zur Verbindung zwischen Nord- und Süddeutschland vor, welche über Bamberg führt. Die derzeit vom Bund vorgeschlagene Bahntrasse weist eine Ostumfahrung von Bamberg aus und würde direkt an unserer Siedlung vorbei führen (zwischen Walnussweg und Autobahn, parallel zur Autobahn).

Link zur Karte (Maßnahme 02-010-V02): http://f-cdn-o-002.l.farm.core.cdn.streamfarm.net/18004initag/ondemand/3706initag/bmvi/bvwp2030/EntwurfBVWP2030-Schiene.pdf

Link zur Beschreibung (Seite 168, Nr. 8):                                                                            http://f-cdn-o-002.l.farm.core.cdn.streamfarm.net/18004initag/ondemand/3706initag/bmvi/bvwp2030/bvwp-2030-referentenentwurf.pdf

Sehr schön auch ab der 2. Minute zu sehen im Video https://www.youtube.com/watch?v=1mY2pny5t8E wie nah die Schienen am Walnussweg verlaufen und dass lediglich eine kleine Lärmschutzwand und keine Tunnellösung vorgesehen ist.

Auch unter den folgenden Links, gibt es weitere Informationen zum Bahnprojekt Ostumfahrung Bamberg.

http://www.bvwp-projekte.de/schiene/karten/Planfall_010a/Karte1/DIN_A3/png_120dpi//Karte1_NBS-Bamb-2.png

http://www.bvwp-projekte.de/schiene/2-010-V02/2-010-V02.html

Da der ICE weiter in Bamberg halten soll und wird, ist diese Umfahrung wohl hauptsächlich für den Güterverkehr vorgesehen und gerade dieser ist extrem laut.

Meiner Meinung nach, müssen wir massiv gegen diese Planung vorgehen und sowohl bei der Stadt als auch beim Bund Druck machen, dass die Ostumfahrung nicht realisiert wird. Bei der Stadt über die bekannten Wege und natürlich die Stadträte persönlich  ansprechen, dass sie sich massiv gegen diese Lösung einsetzen sollen. Auch eine Unterschriftenaktion gepaart mit dem Einsatz der Presse wäre denkbar.

Beim Bund befindet sich die Planung gerade im Bürgerbeteiligungsverfahren, das heißt bis zum 02.05.2016 können die Bürger Einwände formulieren und ihre Bedenken vortragen. Dies kann auch online geschehen über die Seite des Bundesverkehrsministeriums: http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.html

Wir sollten hier möglichst zahlreich teilnehmen, um Gehör zu finden. Gebt dafür die Links und Informationen auch gerne an Freund und Bekannte weiter.

Ich denke, dass wir hier möglichst frühzeitig aktiv werden müssen, um bereits im Planungsstadium diese Trasse zu verhindern oder zu verändern. Wenn die Planungen erst mal fertig und genehmigt sind, wird es viel schwieriger eine Änderung zu erreichen. In diesem Sinne also nicht zu lange warten und gleich seine Einwände abgeben, bevor die Frist rum ist.

Wie seht ihr das?

 

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Alex S.